Body-Cams: Das gewalt­lo­se Mit­tel zur Dees­ka­la­ti­on von kon­flikt­ge­la­de­nen Situa­tio­nen 

Wenn sich ein Kon­flikt hoch­schau­kelt, hat das Sicher­heits­per­so­nal nicht vie­le Mög­lich­kei­ten, die­sen zu dees­ka­lie­ren. Gera­de Poli­zei­be­am­te dür­fen dazu auch Mit­tel wie Taser und Pfef­fer­spray ein­set­zen, die die Gesund­heit der Aggres­so­ren gefähr­den kön­nen. Die Ver­wen­dung einer Body-Cam ist dage­gen nicht nur eine (kosten-)effektive, son­dern auch eine gewalt­lo­se Alter­na­ti­ve, die nach­weis­lich prä­ven­tiv der Eska­la­ti­on von Kon­flik­ten und Gefah­ren­si­tua­tio­nen ent­ge­gen­wirkt. Dies gilt vor allem für Body-Cams mit Frontdisplay.

NetCo Body-Cam Zoom - Deeskalationseffekt

Was ist der Vor­teil einer Body-Cam mit Frontdisplay? 

Stel­len Sie sich fol­gen­de Situa­ti­on vor: In einer Groß­stadt wer­den Pas­san­ten an einem Sams­tag­abend von einem Ran­da­lie­rer beläs­tigt, zwei Poli­zei­be­am­te, die jeweils mit einer Body-Cam aus­ge­stat­tet sind, sind zu Fuß auf Strei­fe unter­wegs, sehen den Vor­fall und grei­fen ein. Ein fried­li­ches Klä­ren der Lage und das Ver­mei­den einer Eska­la­ti­on des Kon­flikts ist dabei das Haupt­ziel der Poli­zei­be­am­ten — zur Sicher­heit der Pas­san­ten und zu ihrem eige­nen Schutz. 

3 Dees­ka­la­ti­ons­stu­fen: So unter­stützt die Body-Cam 

Die Body-Cam unter­stützt ihre Trä­ge­rIn­nen beim Durch­lau­fen der drei Deeskalationsstufen: 

1. Prä­senz zei­gen mit der Body-Cam 

Oft wirkt das Tra­gen der Kame­ra bzw. der münd­li­che Hin­weis dar­auf bereits dees­ka­lie­rend, sodass ein wei­te­rer Über­griff bzw. die Eska­la­ti­on einer Situa­ti­on ver­hin­dert wer­den kann. Neben dem deut­lich sicht­ba­ren Front­dis­play lässt sich auch ein Patch an der Uni­forms­ja­cke oder ein zusätz­li­cher Auf­kle­ber auf der Kame­ra mit der Auf­schrift „Video“ anbrin­gen, sodass die Funk­ti­on der Body-Cam schon aus der Fer­ne ein­ge­schätzt wer­den kann. In unse­rem Bei­spiel könn­te dem Ran­da­lie­rer dem­nach direkt die Body-Cam an der Uni­form der Poli­zei­be­am­ten auf­fal­len, sobald sie sich ihm nähern.

Bes­ten­falls wird der Ran­da­lie­rer nun davon abge­schreckt, sich (ver­bal und phy­sisch) gewalt­be­reit zu zei­gen, da die Poli­zei­be­diens­te­ten direkt einen Bild- und Ton­nach­weis zur Straf­ver­fol­gung auf­neh­men kön­nen, soll­te er die Auf­for­de­rung der Beam­ten auf Unter­las­sung igno­rie­ren und die Pas­san­ten wei­ter beläs­tigt. Die Prä­senz der Body-Cam trägt somit auch dazu bei, dass die Hemm­schwel­le, einen Kon­flikt zu eska­lie­ren, ansteigt.

Erste Deeskalationsstufe einer Body-Cam mit Frontdisplay - Body-Cam zeigen

2. Hin­weis auf bevor­ste­hen­de Auf­nah­me – Akti­vie­rung der Spiegelfunktion 

Man­che Ran­da­lie­rer sind so in Rage, dass sie die Prä­senz von Body-Cams und die Kon­se­quen­zen des eige­nen Ver­hal­tens durch eine Straf­ver­fol­gung nicht wahr­neh­men oder ratio­nal abschät­zen kön­nen. Die Sicher­heit der Beam­ten, der invol­vier­ten Pas­san­ten und auch unbe­tei­lig­ter Drit­ter ist in Gefahr.
Kann die Lage durch die Prä­senz der Kame­ras nicht besänf­tigt wer­den, müs­sen die Poli­zei­be­diens­te­ten dazu über­ge­hen die Situa­ti­on mit­hil­fe der zwei­ten Dees­ka­la­ti­ons­stu­fe zu ent­schär­fen: Sie wei­sen den Unru­he­stif­ter dar­auf hin, dass sie die Kame­ra anschal­ten wer­den, soll­te er sein Ver­hal­ten nicht anpas­sen und die Beläs­ti­gun­gen unter­las­sen. Damit es nicht beim blo­ßen münd­li­chen Hin­weis bleibt und der Ran­da­lie­rer sieht, dass es sich nicht um lee­re Dro­hun­gen han­delt, kön­nen die Beam­ten das gro­ße Front­dis­play akti­vie­ren – durch die Spie­gel­funk­ti­on sieht sich das Gegen­über nun selbst im Bild­schirm und das eige­ne nega­ti­ve Ver­hal­ten wird dem Ran­da­lie­rer visu­ell auf­ge­zeigt. Die Body-Cam nimmt die Situa­ti­on jedoch noch nicht auf.

Zweite Deeskalationsstufe einer Body-Cam mit Frontdisplay - Spiegelfunktion starten

3. Start der Body-Cam Aufnahme

Lässt sich der Ran­da­lie­rer aus die­sem oder einem ande­ren Grund nicht durch die vor­he­ri­gen Maß­nah­men abschre­cken, setzt sei­ne Beläs­ti­gun­gen fort oder greift nun sogar unbe­hel­ligt die Poli­zei­be­am­ten an, akti­vie­ren die Ein­satz­kräf­te die Body-Cam Auf­nah­me: Nun wird die Situa­ti­on mit Bild und Ton fest­ge­hal­ten und kann – soll­te sich der Unru­he­stif­ter auch dadurch nicht von wei­te­ren Hand­lun­gen abbrin­gen las­sen – als Beweis­mit­tel für die Staats­an­walt­schaft die­nen. Dabei doku­men­tiert die Net­Co Body-Cam jedes kleins­te Detail rechts­si­cher.
(Wei­te­re Infor­ma­tio­nen zur DSGVO-kon­for­men Net­Co Body-Cam fin­den Sie hier: DSGVO-kon­for­mer Body-Cam Ein­satz — Alles was Sie beach­ten müs­sen)

Dritte Deeskalationsstufe einer Body-Cam mit Frontdisplay - Aufnahme starten

Die Funk­tio­nen des gro­ßen Front­dis­plays auf einen Blick: 

In 50% der Fäl­le kann eine Kon­flikt- oder Gefah­ren­si­tua­tio­nen durch das Ein­schal­ten des Body-Cam Front­dis­play dees­ka­lie­ren wer­den, wodurch sich die Anzahl der Vor­fäl­le spür­bar verringert.

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