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Arbeitsgruppe des Landtages zu Gast beim Partnerunternehmen Microvista
Arbeitsgruppe des Landtages zu Gast beim Partnerunternehmen Microvista

  
(euh). Die Arbeitsgruppe für Wirtschaft und Arbeit der CDU-Fraktion im Landtag von Sachsen-Anhalt mit ihrem
Vorsitzenden Detlef Gürth besuchte vor einigen Tagen Microvista.
 
Der Landtagsabgeordnete Bernhard Daldrup hatte die Informationsreise der Arbeitsgruppe angeregt und vermittelt.



Die beiden Geschäftsführer und Inhaber der zusammenwirkenden Firmen „NetCo“ und „Microvista“, Dr. Lutz Hagner und Dr. Franz Mnich, stellten zunächst die Unternehmen vor. NetCo ist dabei der Entwicklungsdienstleister. Microvista konzentriert seine Dienstleistungen auf die computertomografischen Untersuchungen verschiedener Produkte vom Gießereierzeugnis bis zum kompletten Automotor- oder Flugzeugantriebsteil. Diese aus dem medizinischen Bereich abgeleitete Technik, bei der Materialien zerstörungsfrei bis auf ihr tiefstes Inneres untersucht werden können, stammt aus den USA und wurde jetzt als Inline-CT noch einmal für genauere und umfassendere Untersuchungen und Materialprüfungen im Serienfertigungstakt verfeinert.
                                                                         

                    

Bild 1: 
Dr. Lutz Hagner informierte Detlef Gürth
(von rechts) und die anderen Besucher über die Arbeit der Blankenburger Unternehmen NetCo und Microvista
.

Schnellste Fehlerdetektion, weitaus genauer als mit herkömmlichen Röntgenunter-suchungen, sind damit möglich. Als Beispiele zeigten die beiden Fachleute auf mögliche Fehler untersuchte Rotorblätter für Hubschrauber oder Schaufeln für Flugzeugturbinen. In der Medizin sei der jeweilige Mensch als Patient ein immer wiederkehrendes Objekt zur genauesten Untersuchung per Computertomografie, erklärte Dr. Hagner.
Hier im technischen Bereich werde zwar ähnlich verfahren, das zu untersuchende Objekt wechsele aber wie auch die Anforderungen ständig. Zehn Beschäftigte sind bei Microvista angestellt, noch einmal 35 plus Auszubildende bei NetCo.Studierte und berufserfahrene Fachleute angewiesen, betonte Dr. Mnich. Und diese seien sehr schwer zu finden, es würden praktisch zu wenig an Deutschlands Universitäten ausgebildet. Die wenigen „schappten“ sich dann die weltweit agierenden Konzerne weg.

Bild 2: 
Detlef Gürth, Dr. Lutz Hagner, Dr. Franz Mnich, Jens Ulrich Thomas, Nico Schulz (Vors. des Landesausschusses für Bundes- und Europaangelegenheiten) und Bürgermeister Hanns-Michael Noll bei einem Rundgang durch die Microvista- Anlage.

   
Die Kundschaft der beiden Blankenburger Unternehmen kommt praktisch aus ganz Deutschland und auch weit darüber hinaus. Am wenigsten allerdings aus dem Heimatland Sachsen-Anhalt. Dafür mehr aus Nordrhein-Westfahlen, Baden-Württemberg, Brandenburg oder Berlin.
 
Fotos und Text: Egmont Uhlmann